Fischpräparationen
Simon Henle
ab 15:00 Uhr
Tel: 0 73 05 / 2 31 78

Simon Henle -Fischpräparationen

 Wir über uns

Wir, das ist der Familienbetreib von Simon Henle, präparieren seit 30 Jahren und haben Kunden im In- und Ausland.
Dazu zählen inzwischen auch Museen, Fischereivereine und sogar Schulen. Ausstellungen ganzer Fischbiotope zeigen:
• Fischereiverein Plochingen
• Fischereiverein Wassertrüdingen
• Grund- und Hauptschule Ottobrunn


Das Angelmagazin "Blinker" schrieb über uns:

Wasser-Welten
Vom Hechtkopf zum Kunstwerk:
Ein Präparator aus Ulm gestaltet die Unterwasserwelt lebensecht nach.

von Jürgen Oeder

"Ich mache nur Fische und die möglichst naturgetreu, ein Künstler bin ich nicht", wehrt Simon Henle ab. Doch das Lob des Fachpublikums auf den ersten Fischereimessen, die der 35-jährige nun mit seinen Präparaten besucht hat, war einhellig: Es sind kleine Kunstwerke. Fische, lebensecht und in ihrer natürlichen Umgebung. Selbst der Leiter des Naturkundlichen Museums in Ulm liebäugt mit dem Ankauf. Ein Wels, der in eine Gruppe flüchtender Schleien fährt und eine Stockente verschreckt auffliegen läßt, hat es ihm angetan, denn Simon Henle schraubt nicht nur Fische auf ein Brett. "Ich möchte sie in ihrem natürlichen Umfeld zeigen. Wie in einem Trockenaquarium an der Wand", sagt er. Und dazu sammelt er im Frühjahr Schwemmholz und Wurzeln am Bodensee, sucht im Donaubett nach Kies, Steinen und Muscheln - und fängt als Beiwerk für seine Raubfischplatten auch mal eben schnell ein paar Barsche oder Dödel aus der Donau hinter seinem Haus in Ulm-Gögglingen.

Jugendsünden

Dort, unter den Anglern in Ulm und um Ulm herum, war Henle schon als Neunjähriger bekannt. Damals allerdings noch als fanatischer Schwarzfischer. Und weil alles Hosenstrammziehen ihn nicht von der Fischwaid abhalten konnte, drückte der Jugendleiter des Fischervereins Ulm/Neu-Ulm pädagogisch wertvoll beide Augen zu, ernannte ihn zum jüngsten Mitglied der Vereinsgeschichte und gab ihm die Empfehlung mit ans Wasser: "Bub, wenn'd Polizei kontrolliere kommt, dann rennsch...". "Mein ganzes Leben drehte sich bisher um Fische", sagte Henle, der inzwischen nicht nur schon lange den Fischereischein hat, sondern seit 15 Jahren präpariert. Zunächst für sich, dann für Freunde und dann die Freunde der Freunde. Und weil er die Auftragsflut nach der täglichen Arbeit als Metzger nicht mehr bewältigen konnte, wurde Henle vor 2 Jahren zum Profi. Die Ursachen seines Erfolgs sind keine revolutionären Techniken oder Materialien, sondern grundehrliche Handarbeit: Vorgefertigte Plastikteile wie Flossen, Kiemen, Zungenbeine oder gar ganze Körper aus Plastik lehnt Henle generell ab. All dies können Präparatoren inzwischen im Spezialversand ordern und sich einen "Lego-Fisch" zusammenbauen. Nicht einmal die echte Haut eines Fisches braucht man mehr, denn nun gibt es auch noch "Schuppenroller" zu kaufen, um die Illusion eines natürlichen Präparates perfekt zu machen. "In den USA ist das inzwischen völlig normal", wundert sich der Ulmer Präparator.

Farben-Lehre

Betriebsgeheimnisse? "Die Farben", sagt Henle zögerlich. Deren Herkunft und Zusammensetzung nennt er nicht. Immerhin verrät er, daß es sich um Pigmente natürlicher Erdfarben handelt, die er mit Spiritus mischt und mit der Spritzpistole aufbringt. Ist die transparente Farbe trocken, werden überschüssige Pigmente einfach abgebürstet. Darin sieht Henle auch den Vorteil der Erdfarben: "Jeder Fisch nimmt sich selbst so viel Farbe wie er braucht", erklärt er das lebensechte Tarnkleid seiner Präparate.

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